Salkantay 5 Tage

Foto Salkantay Trekking

 


Ein landschaftlich schönes Trekking das von den Hochanden bis in den subtropischen Hochregenwald alles an Klimazonen bietet. Als Höhepunkt steht am Ende der Besuch von Machupicchu.

 

1.Tag Cusco – Mollepata – Cruzpata – Salkantaypampa

Bei Sonnenaufgang brechen wir auf und fahren mit einen Wagen nach Mollepata. Kaum haben wir Cusco verlassen geht es durch eine Ebene wo die Einwohner von Cusco träumen das hier einmal ein neuer Großflughafen entsteht für den zu kleinen und überlasteten Flughafen in Cusco.

Weiter geht es nun durch die Anden hinab in Richtung Abancay. Im Tal angekommen biegen wir von der komfortablen Asphaltstraße ab und fahren 30 Minuten auf einer Schotterpiste hinauf bis zu der kleinen Andenstadt Mollepata. Auf dem idyllischen Marktplatz machen wir einen Halt und wer Lust hat kann hier ein zweites Frühstück einnehmen.

Jetzt wird es für den Fahrer unseres Wagens beschwerlich . Vorbei an blühenden Lupinienbüsche und duftenden Eukalyptuswäldern geht es jetzt auf einer schlechten Piste hinauf bis auf die Hochebene. Eine kleine Hütte in 3400m Höhe ist unser Ausgangspunkt für unser Andentrekking. Wir wandern entlang eines Tales. Unser Koch und der Tierführer ist mit seien Mauleseln schon voraus geeilt um uns das Mittagessen zu bereiten. Nach einer Pause kommt der anstrengendere Teil des Tages. Vorbei an ein Hochmoor (Bofedal) steigen wir auf. Das von Gruppentouren überfüllte Soraypampa Camp lassen wir hinter uns. Um 17h kommen wir in dem Salkantaypampa Camp in 4100m Höhe an. Vor den Schneebedeckten Bergen richten wir unser Nachtcamp ein.

MA

Laufzeit: 6 Stunden

Höhenmeter: + 700m

2. Tag Salkantaypampa – Höchster Punkt – Huaryracpampa- Camp Colcapampa

Nach einen ausgiebigen Frühstück geht es nun den Pass hinauf. Langsam schlängeln wir uns den schmalen Bergpfad hinauf. Da wir ein Camp vor den anderen Gruppen gewählt haben sind wir alleine und nur einige Köche die ihren Gruppen vorauseilen stören die morgendliche Andenstimmung mit einen einmaligen Blick auf die Schnee- und Eisbedecken Berge. Nach eineinhalb Stunden kommen wir am an dem höchsten Punkt unseres Trekkings, den 4600m Hohen Pass an.

Hier öffnet sich der Blick auf den von Gletschern bedeckten Salkantay. Kleine Steinhaufen die als Glücksbringer und Opfergabe an die Berggötter erreichtet wurden regen zu einen Gipfelfoto an.

Es geht jetzt abwärts, immer mit einen Blick auf den schneebedeckten Berg Salkantay. Kleine Blumen die sich in dieser speerlichen Vegetation ihren Platz erkämpft haben säumen unseren Weg.

In der Ebene Huayrapampa angekommen wartet schon der Koch mit unseren Mittagessen auf uns. Dieser Punkt ist nun auf der Eingang zum üppigen Hohen Urwald an den Osthängen Perus.

Die Vegetation verbringt nun ein regelrechtes Feuerwerk der Pflanzen. Mit jeden Schritt wird die Vegetation lebendiger und schon nach kurzer Zeit können wir mit etwas Glück Orchideen erblicken.

Lange laufen wir heute, da es aber immer hinab geht wird es uns nicht schwer fallen. Vorbei an kleinen Berghöfen die in dem subtropischen hohen Regenwald liegen geht es letztendlich über eine einfache Brücke bevor wir in den kleinen Andendorf Colcabamba ankommen. Hier übernachten wir im Garten einer Familie.

FMA

Laufzeit: ca. 9-10 Stunden

Höhe: Aufstieg 500m – Abstieg 1650m


3. Tag Colcabamba – Lluskamayu – Sahuayaco – Playa

Der Koch wird uns schon mit seinen Frühstück im Essenszelt erwarten. Wir haben heute nur eine kleine Etappe vor uns. Wir verlassen das kleine Andendorf Colcabamba und gleich geht es hinab in eine Schlucht. Bis vor kurzen waren hier die warmen Quellen von Lluskamayu, aber diese wurden bei Straßenbauarbeiten einfach zugeschüttet, so das wir auf warmes Bad am Morgen verzichten müssen. Man kann nur hoffen das diese Attraktion eines Tages wieder hergestellt wird. Wir überqueren einen Fluss und auf der linken Seite wandern wir nun am Ufer entlang. Die dort wohnenden Andenbauern haben sich auf die Wanderer eingestellt. Sie haben neben ihrer Landwirtschaft kleine Kioske und Rastpunkte eingerichtet die uns immer wieder zu einer Pause einladen werden. Die kleinen Bauernkinder zum Teil kleine schmutzige Racker, freuen sich immer wenn sie ein Bonbon aus unseren Snack Paketen die uns der Koch jeden Tag mitgibt ergattern.

Die Natur ist nun subtropisch und das Klima angenehm warm. Nach zwei Stunden Wanderung wird die üppige Natur lichter. Kaffeesträuchern, mit Granadilla behängte Bäumen, Maisfelder und Banenstauden sind unsere Wegbegleiter. Zur Mittagszeit kommen wir in dem Andendorf „La Playa“ an. Dieser Ort hat Strom, so das es kühle Getränke gibt und das Nationalgetränk der deutschsprachigen, erfrischendes kühles Bier. Auch gibt es hier kalte Duschen.

Wir übernachten heute in den Andendorf.

FMA

Laufzeit:ca. 5-6 Stunden

Höhen: Abstieg 400m


4. Tag La Playa – Oroya- Hidroelectica – Mandor -Aguas Calientes

Wir wandern nicht den anstrengendenn Weg über denAndenortort Llactapata sondern nutzen den neuen Wanderweg nach Aguas Calientes. Unser Koch wird uns hier in dem Dorf La Playa verlassen.

Unser Reiseleiter hat einen Wagen gemietet der uns bis zu dem ehemaligen Andendorf Oroya fährt. Die fahrt entlang der Kaffee- und Bananenplantagen ist alleine schon spektakulär. In Oroya ist der Ort und die Straße durch die schweren Überschwemmungen im Januar 2010 weggespüllt wurden. Mit einer einfachen Gondel muss man jetzt den Fluss überqueren. Zwei bis drei Personen kommen in eine einfache Gondel und schon geht es per Schwerkraft auf die andere Seite. Einhundert Meter über den Urubamba Fluss hängend sollte man sich nicht so viel Gedanken über seine Unfallversicherung in dem Heimatland machen. Sozusagen: „Aktion Pur“.

Diese Gondeln sind aber ein ortsübliches Gefährt in Peru. Für viele Andenbauern sind diese einfachen Seilbahnen die einzige Möglichkeit zu ihren Bauernhöfen zu kommen ohne Tagelange Wanderungen in kauf zu nehmen.

Wir müssen jetzt noch durch das frei gewaschene Flusstal des Urubambaflusses eine Stunden Wandern bis wir zu dem Wasserkraftwerk „Hidroelektrica“ kommen. Wir werden die von unseren Koch mitgegebenen Brot essen und unseren Weg Richtung den Weltkulturerbe Machupicchu fortsetzen. Die Einwohner von Aguas Calientes haben Parallel zu den Bahngleisen einen Wanderweg angelegt.

Der Geruch des Urwald wird uns umgeben und die dichte der Schattenspenden Bäume macht das Wandern angenehm. Lichtet sich der Wald können wir auf der Bergkuppe einen herrlichen Blick auf Machupicchu erhaschen. Nach zwei Stunden kommen wir nach Mandor. Zwei Damen betreiben hier ein kleines Restaurant und bewirtschaften einen Garten bei dem wir alle Pflanzen bestaunen können die eine peruanische Urwald-Landwirtschaft zu bieten hat. Als Hauptattraktion erwartet uns am Ende ein kleiner Wasserfall. Wir haben jetzt noch eine Stunde zu wandern bevor wir in der am Fuße der am Weltkulturerbe Machupicchu liegenden Andenstadt „Aguas Calientes“ ankommen. Hier übernachten wir heute in einen kleinen Hotel.

FM

Laufzeit: 5-6 Stunden

Höhenmeter: Aufstieg ca. 300m


5 Tag Führung Machupicchu und Rückfahrt nach Cusco
Am Vorabend kommt unser Reiseleiter für Machupichu um den Besuch der Ruine individuell zu besprechen. Sie werden eine zweistündige Führung auf der Ruine haben und haben anschließend ausreichend Zeit die Ruine auf eigene Faust zu erkunden. Am Abend geht es dann zurück nach Cusco mit der Andenbahn.


Leistungen: Guide in Englisch oder Deutsch wenn verfügbar, Tragtiere, Eselführer, Koch, komplette Ausrüstung und Schlafsäcke, Isomatten und Regenponchos ohne Aufpreis für die Kunden, Verpflegung während des Trekkings, Busfahrttikets zu den Ruinen Machupichu, Bahntiket Hydroelectrica-MAPI und MAPI nach Cusco, Eintrittstiket Machupichu und Privatwagen für die Fahrt Cusco nach Mollepata am ersten Tag.

Aufpreis für Hotel in Aguas ca. je nach Klasse 10-30 USD. Auch Campen möglich auf dem Campingplatz am Urubamba Fluss ( ohne Aufpreis ).


Preise pro Person:

2 -3 Pax               420 Euro
4 Pax  und mehr  399 Euro
und meh
r

Bitte wegen Trekking mit Unterkumpft in der Mountain Lodge gesondert anfragen 

To top