Inca Trail Standard 4 Tage

Bild: Llama bei Machupicchu
Llama bei Machupicchu

1. Tag Cusco – km82 – Llactapata-Wallyabamba

Wanderzeit: 5 Stunden
Maximale Höhe: 3100m

Um 7 Uhr werden wir von unseren Hotel in Cusco abgeholt. Wir fahrten über die Hochebene Cuscos. In der alten Inkastadt Ollantaytambo machen wir einen kurzen Halt. Hier haben wir letztmalig die Möglichkeit, uns Schokolade, eine letzte Coca Cola, Coca Blätter oder auch die für den Inkatrail vorgeschriebenen Gummi Puffer für unsere Wanderstöcke zu kaufen. Wir setzen unsere Fahrt fort durch die Maisfelder des heiligen Tales bis zum Ausgangspunkt für unsere 4-tägigen Trekkings. Dort verfolgen wir mit Spannung das Wiegen unseres Gepäcks für unsere Träger. Es wird auf das Gramm genau gewogen, denn jeder Träger darf höchstens 20kg tragen. Bei Übergepäck wird abgeladen und der Veranstalter bekommt eine saftige Geldstrafe sowie eine einmonatige Sperre für den Inkatrail. Schliesslich werden Eintrittstickets und Pässe von jedem einzelnen kontrolliert. Nachdem auch ihr Reiseleiter alle Formalitäten erledigt hat, geht es endlich los. Wir dürfen das Weltkulturerbe, dass nicht nur die Ruinen von MachuPichu umfasst, sondern auch den dazu geörenden Naturschutzpark, betreten. Um dieses phantastische Weltkulturerbe zu schützen und damit das Trekking zu einem vollen Genuss wird, gibt es heute strenge Limitierungen für den Inkatrail. Sie haben nun die einmalige Gelegenheit, dieses wundervolle Gebiet hautnah zu erleben, in Natur und Geschichte einzutauchen. Wir wandern entlang des Urubamba Flusses, dessen wildes Rauschen uns auf dem ersten Teil des Trails begleiten wird. Kakteen und eine steppenartige Landschaft säumen unseren Weg. Ein Abstecher zu den Ruinen von Llactapata gibt uns ertse Eiblicke in die Inka-Kultur. Die Ruinen wurden erst vor kurzem, im Jahr 2006, sarniert. Die Inkas haben hier auf den Terassen eine kleine Siedlung gebaut und die sonnige Hanglage ausgenutzt, um Mais und Kartoffeln anzubauen. Nach einer kleinen Mittagspause geht es weiter, entlang am Fluss Kusichaca. Immer wieder entdecken wir kleine Gehöfte von Bergbauern auf der gegenüber liegenden Seite des Flusses. Blühende Ginsterbüsche, die peruanischen Colle und Quenualbäume säumen den Weg. Nach weiteren zwei Stunden Wanderung kommen wir in unserem ersten Camp an: Wayllabamba auf 3100m Höhe.

MA


2. Tag Wayllabamba – Yuncachimpa-Llulluchapampa-Pass Warmi Wañusca-Paqaymayu

Wanderzeit ca- 5-6 Stunden
Maximale Höhe: 4200m

Nach dem Frühstück treffen wir zunächst auf den Kontrollpunkt Yuncachimpa. Hier werden Eintrittskarten und Pässe noch einmal geprüft. Es folgt heute liegt der anstrengenste Teil unseres Trail. Durch einen wunderschönen Quenualwald beginnen wir unseren Aufstieg zum Pass. Ein kleiner Bach säumt anfangs noch unseren Weg. Nach und nach verändert sich die Landschaft, die Vegetation wird immer karger. Kurz vor dem Pass wird unser Trekkingteam uns ein Mittagessen zubereiten. Froh über die verdiente Pause werden wir uns stärken und ein bischen ausruhen bevor wir den Aufstieg fortsetzen. Nachdem wir einen sogenannten Bofedal ( Hochsumpf) erreicht haben, mobilisieren wir unsere letzten Kraftreserven, um die verbleibenden 150m bis zum 4200m hohen Warmi Wañusca aufzusteigen. Ein phantastischer Ausblick auf die Berge belohnt uns für unsere Mühen. Ab jetzt geht es nur noch bergab. Ein steiniger Weg führt uns in unser Camp Paqaymayu, das in 3500m Höhe in einer kleinen geschützten Talebene liegt.

FMA


3. Tag Paqaymayu – Ruinen Runkurakay- Pass Qochapata 3950m – Inkatunnel – Pass 3670m – Phuyupatamarka

Wanderzeit: 6-7 Stunden
Maximale Höhe: 3950m

Heute haben wir eine gleichsam spannende und anstrengende Etappe vor uns. Direkt nach dem Frühstück erreichen wir die Ruinen von Runkurakay, wo wir einen kurzen Stop einlegen und uns die vermutlich ehemalige Raststation der Inkas ansehen. Danach arbeiten wir uns auf den Qochapata hinauf. Gleich hinter dem Pass liegt eine kleine Lagune und die bizarre Felslandschaft lädt uns zu einem Fotostop ein. Nur noch wenige Minuten Wanderung und unser Guide wird einen eine Abstecher zu der sehr gut erhaltenen Inkastadt Sayaqmarka machen. Nach weiteren 30 Minuten wartet die Inkaruine Concha Manu auf unseren Besuch. Langsam wird es auch Zeit eine Mittagspause einzulegen. Unser Trekkingteam wird schon mit einer warmen Mahlzeit auf uns warten.
Gestärkt geht es danach durch den Inkatunnel. Die Inkas haben diesen Tunnel angelegt, um sich auf dem heiligen Weg Umwege zu ersparen. Anschliessend müssen wir uns noch einmal anstrengen und den letzen, 3670m hohen Pass auf unserer heiligen Wanderung zur Inkastadt Machupichu erklimmen. Am Nachmittag erreichen wir schliesslich unser, an einem Hang liegendes Camp Phuyupatamarka. Dieser Name bedeutet "Stadt über den Wolken" und passt gut zu unserem Nachtlager in 3600m Höhe.

FMA


4. Tag Phuyupatamarka – Inkatunnel – Winay Wayna – Inti Punku – Machupichu – Cusco

Wanderzeit: ca. 3 Stunden
Machu Pichu Führung: ca. 1,5 Stunden
Maximale Höhe: 3600m

Heute stehen wir schon früh auf, um die Highlights des Tages in Ruhe und in vollen Zügen geniessen zu können. Unser Koch serviert uns ein letztes Frühstück und anschliessend verabschieden wir unser Trekkingteam, das uns in den letztenTagen so gut betreut hat. Wir steigen von unserem Camp Phuyupatamarka in 3600m hinab bis zu der altern Inkastadt Wina Wayna auf 2700m. Der Name bedeutet „ewig jung“ wie auch eine gleichnahmige Orchidee die uns unser Reiseleiter schon während der Wanderung vorgestellt hat. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Ruine, bemerken wir eine erstaunliche Veränderung der Vegetation. Wir befinden nun schlagartig in der Klimazone „Selva alta“, deutsch „hoher Regenwald“. Bromelien und Unmengen an Orchideen begleten uns von nun an während unseres Trekkings. Der Weg muss permanent von den Mitarbeitern der Parkverwaltung freigehalten werden, sonst würde er in einen halben Jahr so zugewachsen sein, dass an ein Durchkommen nicht mehr zu denken wäre. Nach einer Stunde stehen wir wir vor einer steilen Inkatreppe, die zurecht den Namen "Himmelsleiter" trägt. Kaum haben wir diese erklommen, stehen wir im Sonnentor Intipunku und es öffnet sich vor uns der beeindruckende Blick auf das einmalige Machupichu.
Während unser Reiseleiter mit uns ausgiebig die Ruine besichtigt, weiht er uns in alte Mythen und Geheimnisse dieses Weltkulturerbes ein. Danach bleibt genug Zeit, Machpichu auf eigene Faust zu erkunden oder mit den Bus 400m hinabzufahren, in den Ort „Aguas Calientes. Hier könen wir in einem der vielen Restaurants zu Mittag essen und unsere fantastischen Erlebnisse während eines entspannenden Bades in den warmen Quellen verarbeiten. Am späten Nachmittag fährt unser Zug zurück nach Cusco, wo wir am Abend nach vier ereignisreichen und tief beeindruckenden Tagen ankommen.

F

Camps:1. Nacht : Wayllabamba ( 3.100m )2. Nacht:: Paqaymayu ( 3. 500m )3. Nacht : Phuyupatamarka ( 3.600m ) oder Winawayna (2700) *( * Das Camp am letzten Tag ist abhängig von der Verfügbarkeit Plätze. Wir haben als Veranstallter leider keinen Einfluss auf die Auswahl dieser Camps, werden aber versuchen bei Privattouren und Gruppen den Wünschen des Kunden entsprechend Campplätze zu buchen )

 
Design downloaded from Free Templates - your source for free web templates